Hier sind die Wära - Scheine abgebildet, eine funktionierende Sensation als Tauschmittel. Sie brachte für kurze Zeit großen Aufschwung in das wirtschaftliche Leben um Schwanenkirchen. Die Wära musste ausgegeben werden weil sonst kleine "Zusatzmarken" gekauft und aufgeklebt werden mussten. Das heißt die Wäre wurde weniger Wert deshalb wurde sie schnell in den umliegenden Geschäften eingetauscht. Die Berichte der Gendamerie-Stationen von Winzer und Schöllnach an das Bezirksamt in Deggendorf geben die Situation wieder. Später wurde dann die Wäre verboten auch weil die Bergwerksleitung die zurückgenommen Scheine nicht mehr auszahlen konnte. Auf dem 1 Wäraschein sind die grünen Zusatzmarken gut zusehen.

Pause unter Tage im Bergwerk Schwanenkirchen

Ein Bericht über das Bergwerk wie schwierig es war neu zu beginnen.
Etwas viel zu lesen aber sehr interessant. Klicken sie die Bilder an um sie größer zu machen.

Zur Verfügung gestellt wurden diese Seiten von Franz Zacher, Emming.

Verschiedene Bilder und Berichte

Diese Geschichte zur Dampfmaschine erzählte Xaver Blechinger aus Trupolding der selber mit dabei war:

Die Dampfmaschine wurde mit der Bahn zum Bahnhof Schwanenkirchen geliefert. 14 Pferde schafften es nicht die Maschine, nach dem alles abgebaut wurde,  den Bahnhofsberg hinauf zu ziehen. Mit Seilwinden erreichten sie die Hauptstraße. Auch in Lapferding schafften es die Pferde nicht über den Hügel. Sie mußten es  dann bis Hub mit Seilwinden ziehen, dass sehr schwierig war weil sie es auch nicht lenken konnten.

In einem weiteren Bericht über die Stilllegung des Bergwerk wurde dann geschrieben, dass die Dampfmaschine seit 2 Jahren im Freien steht und nie eingesetzt wurde weil die Zeche Insolvent ging.